Jahreshauptversammlung 2026
Feuerwehr Verein & Freiwillige Feuerwehr |
Am Freitagabend, den 16. Januar 2026 fand die alljährliche Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring statt. Die Veranstaltung, welche zum ersten Mal im großen Schulungsraum des neuen Feuerwehrhauses stattfand, war wie immer gut besucht. Eingeladen waren alle aktiven und passiven Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, wie auch die Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder und ein Vertreter der Polizeiinspektion 26 Ismaning/Unterföhring. Der Vorsitzende Andreas Axenbeck begrüßte pünktlich um 19 Uhr rund 150 Kameradinnen und Kameraden sowie geladene Gäste zur ersten Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring im neuen Feuerwehrhaus an der Münchner Straße. Im Anschluss folgten die Berichte des Vorstands, darunter der Jahresbericht von Kassier Georg Denkinger, der trotz der Vereinsbeteiligung von 50.000 Euro am neuen Stüberl eine weiterhin solide Finanzlage vorstellen konnte.Er sprach allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihre Spenden sowie den Fördermitgliedern seinen ausdrücklichen Dank aus.
Der stellvertretende Schriftführer Alexander Kutzner hob im Rückblick zwei Ereignisse aus dem Jahr 2025 besonders hervor:
>> den feierlichen Umzug in das neue Gerätehaus an der Münchner Straße mit großem Festumzug sowie
>> den ersten Tag der offenen Tür dort, der über 1.500 neugierige Besucher angezogen hatte.
Zweiter Kommandant Florian Klietsch berichtete von einem regulären Einsatzaufkommen mit 453 Einsätzen und machte deutlich, dass sich auch in Unterföhring das Einsatzspektrum ändert und nun auch vermehrt Akkutechnologien neue Herausforderungen darstellen. Um darauf vorbereitet zu sein, setzt die Feuerwehr 2026 verstärkt auf Übungen und Fortbildungen im Bereich Zivil- und Bevölkerungsschutz.
Insgesamt leisteten die Feuerwehrkameraden im vergangenen Jahr über 16.000 ehrenamtliche Stunden.
Für 2026 kündigte Klietsch die Beschaffung neuer Einsatzjacken und die Auslieferung des Gerätewagens Logistik an. Aufgrund der zuletzt angespannten Haushaltslage der Gemeinde hatte allerdings auch die Feuerwehr ihre Ausgaben sorgfältig geprüft und rund 120.000 Euro einsparen können.
Den Tätigkeitsbericht der First Responder stellte Sebastian Blask vor. Auch die First-Responder-Mannschaft verzeichnete im vergangenen Jahr ein durchschnittliches Einsatzaufkommen. Dank ihres hohen Engagements und der starken Motivation konnte den Unterföhringer Bürgerinnen und Bürgern bei medizinischen Notfällen jederzeit zuverlässig und fachkundig geholfen werden.
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde wird die Übersicht über die öffentlichen AED auf der Feuerwehr-Webseite auf dem Laufenden gehalten und auch im nächsten Jahr können AED-Kurse für Firmen, Vereine und andere geschlossene Gruppen angeboten werden.
Der Tätigkeitsbericht der Jugendfeuerwehr des seit 1. August 2025 im Amt tätigen Jugendwarts Hans Kletter fiel ebenso positiv aus. Er zeigte sich sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr in der Jugendarbeit. Besonders erfreulich sei der aktuelle Stand von 25 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr, die sich 2025 vor allem auf die 24-Stunden-Übung mit vielfältigen Einsatzszenarien und Aktivitäten freuten sowie bei jeder Gelegenheit engagiert die Vereinsveranstaltungen unterstützten.
Hans bedankte sich außerdem ganz herzlich bei allen Unterstützern der Jugendarbeit und besonders denen, die "eine heiden Arbeit" in die Vorbereitung des Berufsfeuerwehrtags gesteckt haben.
Auch Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer zeigte sich erfreut, dass das neue Feuerwehrhaus nach langer Planungs- und Bauzeit im vergangenen Jahr in Betrieb gehen konnte. Er lobte den reibungslosen Umzug, den gelungenen Festakt und alle am Bau Beteiligten. Die Unterföhringer Feuerwehr könne stolz sein auf dieses moderne und funktionale Gebäude , das bereits zahlreiche Interessierte aus anderen Kommunen in Bayern und Deutschland angezogen habe. Besonders freue ihn, wie lebendig und gut genutzt das neue Haus sei. Dieses „Jahrhundertbauwerk“ zeige eindrucksvoll, welchen Stellenwert das Ehrenamt Feuerwehr in der Gemeinde habe.
Kemmelmeyer dankte allen Kameradinnen und Kameraden für ihren außergewöhnlichen Einsatz. Es sei nicht selbstverständlich, in der Freizeit anspruchsvolle und belastende Situationen auf sich zu nehmen, um anderen zu helfen. Die Feuerwehr bleibe auch künftig ein starker, verlässlicher Partner für die Sicherheit in Unterföhring.
Einen wichtigen Einblick in die aktuelle Sicherheitslage und Verkehrssituation gab uns der stellvertretender Dienststellenleiter & Leiter Sachbereich Einsatz Tobias Heider, der Polizeiinspektion 26 Ismaning und Unterföhring. Außerdem erwähnte er - auch im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen - die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehreinsatzkräften: wie reibungslos, professionell und zuverlässig gemeinsame Einsätze abgearbeitet werden.
Am Ende dankte er noch sehr herzlich für die alljährliche Spende an die Polizistin / die Eltern von Jessica,, die auch den Ismaninger Kolleginnen und Kollegen ein wichtiges Zeichen ist, dass sie nicht vergessen ist.
Es folgten Ehrungen und Beförderungen, die Sie auf einer separaten Seite nachlesen können.
Andreas Axenbeck, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, der routiniert durch die lange Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring geführt hatte, beschloss die Sitzung mit Bekanntmachungen (Feuerwehrball am 31.1.2016 und bereits am Samstag danach das Landkreisfeuerwehr-Skirennen am 7.2.2026).
Zu Anträgen oder Wünschen gab es keine Wortmeldungen.
Nach den Schlussworten wurde der Schulungsraum gemeinsam aufgeräumt. Im Stüberl ging es zum geselligen Teil über und der Abend konnte entspannt ausklingen.